Frank Schöbel: Weihnachten 2026 im MDR – Biografie & Hits

Frank Schöbel gehört zu den größten Schlagerstimmen, die Deutschland je hervorgebracht hat. Der Sänger aus Leipzig war in der DDR ein Superstar, feierte mit „Wie ein Stern” einen Hit in beiden deutschen Staaten und prägte über Jahrzehnte das Weihnachtsprogramm des MDR. Am 25. Dezember 2026 kehrt Frank Schöbel nun auf ungewöhnliche Weise ins Fernsehen zurück: Der MDR zeigt an diesem Abend eine Wiederholung von „Fröhliche Weihnachten mit Frank” – und schickt den 83-Jährigen damit ausgerechnet gegen die große Weihnachtsshow von Helene Fischer ins Rennen. Diese Biografie erzählt seine Geschichte: von den Anfängen in Leipzig über den Durchbruch 1971 bis zu seiner Rolle als Weihnachtsmann des deutschen Fernsehens.

Weihnachten 2026: Frank Schöbel gegen Helene Fischer im MDR

Es ist eine Programmierung mit Pointe: Am ersten Weihnachtsfeiertag, dem 25. Dezember 2026, setzt der MDR um 21.45 Uhr auf Frank Schöbel. Gezeigt werden die schönsten Momente aus „Fröhliche Weihnachten mit Frank” – eine Wiederholung der Ausgabe von 2020, wie Schlagerprofis am 8. November 2026 berichtet. Die Konkurrenz könnte kaum größer sein: Parallel läuft im ZDF ab 20.15 Uhr „Die Helene Fischer Show”, die nach einer einjährigen Pause zurückkehrt. Die ZDF-Produktion dauert 135 Minuten und läuft damit bis etwa 22.30 Uhr. Er steigt mit seinem MDR-Rückblick also mitten in die laufende Helene-Fischer-Show ein.

Die Gäste der Helene Fischer Show sind prominent besetzt: Mit dabei sind unter anderem Roland Kaiser, Ronan Keating, Unheilig, Kerstin Ott, Giovanni Zarrella, Wincent Weiss, Nina Chuba und Carolin Kebekus. Gegen diese große, aktuelle Weihnachtsshow setzt der MDR auf Erinnerungen, Vertrautheit und ein Stück Fernsehgeschichte. Er war über Jahrzehnte das Gesicht des Weihnachtsprogramms im MDR – und offenbar ist das Interesse an den alten Weihnachtsmomenten mit ihm noch immer vorhanden. Ob die nostalgische MDR-Kost gegen die große ZDF-Konkurrenz bestehen kann, wird sich an den Einschaltquoten zeigen.

Für den Sänger selbst ist der Termin ein weiterer Beleg dafür, wie eng sein Name mit Weihnachten verbunden ist. Schon 1985 nahm er gemeinsam mit seiner damaligen Lebensgefährtin Aurora Lacasa und den beiden gemeinsamen Töchtern die LP „Weihnachten in Familie” auf – das meistverkaufte Album der DDR-Musikgeschichte. Später wurde er als Gastgeber von „Fröhliche Weihnachten mit Frank” zum festen Bestandteil des Heiligabends im MDR. Dass der Sender ihn nun auch 2026, Jahre nach der letzten regulären Ausgabe, wieder ins Weihnachtsprogramm holt, zeigt: Er und Weihnachten gehören für viele Zuschauer einfach zusammen.

Frank Schöbel auf der Bühne beim Höhlerfest 2010 in Gera vor großem Publikum.
Frank Schöbel live auf der Bühne beim Höhlerfest 2010 in Gera.

Frank Schöbel im Steckbrief

Voller NameFrank-Lothar Schöbel
Geboren11. Dezember 1942 in Leipzig, Deutschland
Alter83 Jahre (wird am 11. Dezember 2026 84 Jahre alt)
BerufSchlagersänger, Komponist, Musikproduzent, Schauspieler, Fernsehmoderator und Autor
GenreSchlager, Pop
Bekannteste Titel„Wie ein Stern” (1971), „Gold in deinen Augen”, „Ich geh vom Nordpol zum Südpol zu Fuß”, „Komm wir malen eine Sonne”
Karrierebeginn1962 als Sänger; erste Single „Looky-Looky” 1964
FamilieErste Ehe mit Chris Doerk (1966–1974); später Lebensgefährtin Aurora Lacasa; drei Töchter und ein Sohn
AuszeichnungenGoldene Henne 1995 und 2012, Amiga Platin Award 2007, Smago! Award 2021

Dieser Steckbrief zeigt, warum der Sänger bis heute ein Name ist, den in Deutschland fast jeder kennt: Er war der erfolgreichste Schlagersänger der DDR, blieb auch nach der Wiedervereinigung auf der Bühne und im Fernsehen präsent und feiert 2026 mit dem Album „Spiel des Lebens” ein weiteres Kapitel seiner langen Karriere.

Kindheit und Familie von Frank Schöbel

Frank Schöbel wurde am 11. Dezember 1942 als Frank-Lothar Schöbel in Leipzig geboren. Er wuchs in einem sehr musikalischen Haushalt auf: Seine Mutter Käthe Brinkmann war Opernsängerin, sein Vater Johannes Schöbel war Jurist und starb 1948, als er fünf Jahre alt war. Sein älterer Bruder heißt Hanns-Peter. Zwei Tanten waren Sängerinnen, und sein Onkel war der Moderator Herbert Küttner. Die Musik lag dem jungen Leipziger also quasi in der Wiege.

Schon als Siebenjähriger besuchte er den Vorbereitungslehrgang für den Thomanerchor in Leipzig, trat in den Chor jedoch nicht ein, weil sein Interesse eher der Popmusik galt. Nach der Schule absolvierte er eine Lehre zum Mechaniker. Seine erste Station als Musiker war das Erich-Weinert-Ensemble der Nationalen Volksarmee. Dort begann die Laufbahn, die ihn zu einem der bekanntesten Sänger der DDR machen sollte.

Der Weg zum Schlagerstar der DDR

Seit dem 1. April 1962 ist Frank Schöbel beruflich Sänger. Er heuerte beim Tanzorchester der Sonderklasse Heinz Müller an. Im Jahr 1964 erschien seine erste Platte: „Looky, Looky” wurde ein erster Erfolg in der DDR. Es folgten weitere Singles wie „Blonder Stern” und „Teenager-Träume”. In den 1960er Jahren machte er in der DDR Karriere als Musiker, Moderator und Entertainer, trat in Fernsehshows auf und spielte in DEFA-Filmen mit.

Zwischen 1965 und 1973 drehte er vier DEFA-Musikfilme. Der bekannteste davon ist „Heißer Sommer” von Joachim Hasler aus dem Jahr 1968, in dem er die Hauptrolle des jungen Kai spielte. Der Film wurde zum Kultfilm. Mit seiner damaligen Ehefrau Chris Doerk gründete er das Musikduo Chris und Frank. Das Duo gewann gleich zweimal den Schlagerwettbewerb der DDR: 1967 mit „Lieb mich so, wie dein Herz es mag” und 1969 mit „Abends in der Stadt”. Er war von 1966 bis 1974 mit Chris Doerk verheiratet; aus dieser Ehe ging der Sohn Alexander Schöbel hervor, der 1968 geboren wurde.

Zu Beginn der 1970er Jahre zeigte der Sänger eine weitere Facette seines Könnens: Ab 1971 moderierte er mit „Franks Beatkiste” eine richtungsweisende Radiosendung – die erste Rocksendung auf dem Deutschlandsender der DDR. Im Januar 1972 war er Gast in der allerersten Ausgabe der Samstagabendshow „Ein Kessel Buntes” und moderierte diese Sendung später einmalig im September 1980. Er war damit nicht nur Sänger, sondern auch einer der bekanntesten Moderatoren und Entertainer der DDR.

„Wie ein Stern”: der Durchbruch von Frank Schöbel 1971

Den wichtigsten Meilenstein seiner Karriere erreichte Frank Schöbel im Jahr 1971 mit seinem wohl größten Hit „Wie ein Stern”. Das Lied wurde nicht nur in der DDR, sondern auch in der Bundesrepublik ein großer Erfolg. Das ostdeutsche Plattenlabel Amiga verkaufte 400.000 Singles, das westdeutsche Label Philips über 150.000. In der Bundesrepublik reichte das für Platz 37 der Singlecharts, wo sich „Wie ein Stern” fünf Wochen halten konnte. Er wurde daraufhin vom NDR im Mai 1972 in die Sendung „Musik aus Studio B” eingeladen und war damit der erste DDR-Schlagersänger mit Auftritten in der Bundesrepublik Deutschland.

Ebenfalls 1971 erschien mit „Gold in deinen Augen” ein weiterer Verkaufserfolg, den Arndt Bause eigens für ihn komponiert hatte. Bause schrieb auch „Ich geh’ vom Nordpol zum Südpol”, das er 1973 veröffentlichte und das ebenfalls zu einem Hit wurde. Die Zusammenarbeit mit Bause prägte die erfolgreichste Phase seiner Karriere in den 1970er Jahren.

Die Bedeutung von „Wie ein Stern” reicht bis in die Gegenwart: In dem mit einem Oscar prämierten Spielfilm „Das Leben der Anderen” von Florian Henckel von Donnersmarck aus dem Jahr 2006 wird das Lied in einer Szene in einem Ost-Berliner Lokal als Hintergrundmusik eingespielt, um die populäre Musikszene der damaligen Zeit zu charakterisieren. Auch in Heiner Carows Film „Coming Out” von 1989 werden seine Lieder gespielt. Der Hit von 1971 ist damit längst mehr als ein Schlager – er ist ein Stück deutscher Musikgeschichte.

Weihnachten in Familie und die größten Erfolge

Bei der Eröffnungsfeier der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 in der Bundesrepublik Deutschland trat er als Repräsentant der DDR im Frankfurter Waldstadion auf. Auch die Nationalmannschaft der DDR nahm 1974 anlässlich der einzigen WM-Teilnahme des Staates die Fußball-Hymne „Ja, der Fußball ist rund wie die Welt” gemeinsam mit ihm auf. Er stand damit auf einer der größten Bühnen des Jahres – und das als Vertreter eines Staates, dessen Künstler im Westen sonst kaum auftreten durften.

1975 veröffentlichte er mit „Komm wir malen eine Sonne” sein erstes Kinderalbum. Im März 1984 gelang ihm ein Projekt, das bis heute einzigartig ist: Für „Alt wie die Welt” versammelte er alle 420 Gesangskünstler der DDR, die über einen sogenannten Berufsausweis verfügten – ein bis heute ungekrönter Weltrekord. Von 1971 bis 1986 wurde er zehnmal vom Publikum zum Fernsehliebling gewählt. Im Dezember 1984 war er außerdem in der Fernsehkomödie „Drei reizende Schwestern: Familienfest mit Folgen” als singender Hausmeisterssohn Udo zu sehen und war gleichzeitig für die Musik der Produktion zuständig.

Der größte kommerzielle Erfolg im Leben von Frank Schöbel ist eng mit Weihnachten verbunden: 1985 nahm er gemeinsam mit seiner damaligen Lebensgefährtin Aurora Lacasa und den beiden gemeinsamen Töchtern Dominique und Odette Lacasa die LP „Weihnachten in Familie” auf. Sie gilt als der meistverkaufte Amiga-Tonträger und als das meistverkaufte Album der DDR-Musikgeschichte. Über zwei Millionen Exemplare wurden bis 2019 verkauft. 1988 erhielten er und Lacasa dafür den Preis „Goldene Amiga”. Zur Platte entstand eine gleichnamige Fernsehsendung, die am 24. Dezember 1985 im Fernsehen der DDR ausgestrahlt wurde.

Fröhliche Weihnachten mit Frank: 21 Ausgaben beim MDR

Die gemeinsame Weihnachtsgeschichte des Sängers und des MDR reicht weit zurück. Bereits 1985 präsentierte der Sänger im DDR-Fernsehen „Weihnachten in Familie”. Nach der Wiedervereinigung wurde die Tradition von 1992 bis 1995 im MDR fortgesetzt. 1999 begann schließlich die Geschichte von „Fröhliche Weihnachten mit Frank”, die sich zu einer echten Kultsendung entwickelte. Insgesamt 21 Ausgaben entstanden bis 2019. Jahr für Jahr lud er prominente Gäste in sein musikalisches Fernseh-Wohnzimmer ein – von Florian Silbereisen über Semino Rossi und Mary Roos bis hin zu Beatrice Egli und Maite Kelly.

Ein ganz besonderes Markenzeichen war seine zweite Rolle in der Sendung: Als Weihnachtsmann Frank beziehungsweise später als „Weihni” erlebte er im Märchenwald allerlei turbulente Abenteuer. An seiner Seite spielte Helga Piur die Frau Holle. Ob Steuerprüfer, Hexenschuss, verschwundener Schlitten oder Personalprobleme in der Weihnachtsmann-Zentrale – Langeweile kam dabei nicht auf. Am Ende wurde natürlich trotzdem Weihnachten gefeiert.

Die letzte reguläre Ausgabe von „Fröhliche Weihnachten mit Frank” wurde am 24. Dezember 2019 ausgestrahlt. Eine Fortsetzung gab es nicht mehr. Für viele Fans war das Ende der beliebten Sendung bedauerlich – auch er selbst hätte seine Weihnachtstradition offenbar gerne fortgesetzt. 2024 gab es noch einmal Gespräche über eine Rückkehr mit einer Best-of-Ausgabe. Doch daraus wurde nichts: Die Vorstellungen von Künstler und Sender gingen auseinander. Er erklärte gegenüber der „Super Illu”, dass er dem ursprünglichen Sendungskonzept und dem Titel treu bleiben wollte. Auch der MDR bestätigte, dass man sich nach Gesprächen nicht auf eine gemeinsame Produktion verständigen konnte.

Umso bemerkenswerter ist es, dass die Sendung weiterhin im Programm auftaucht. Am 25. Dezember 2026 zeigt der MDR die schönsten Momente mit ihm – und beweist damit, dass das Interesse an den alten Weihnachtsmomenten noch immer vorhanden ist. Ganz verschwunden ist er aus dem weihnachtlichen MDR-Programm eben doch nicht.

Frank Schöbel nach der Wende: Preise, Auftritte und neue Musik

Nach der Wiedervereinigung setzte Frank Schöbel seine Karriere im wiedervereinigten Deutschland fort. Von 1992 bis 2019 war er Gastgeber der alljährlich zum Heiligabend ausgestrahlten Sendung „Fröhliche Weihnachten mit Frank” im MDR-Fernsehen. 1995 bekam er als erster Sänger die Goldene Henne verliehen. 2012 erhielt er erneut eine Goldene Henne – diesmal für sein Lebenswerk. 2007 wurde er mit dem Amiga Platin Award für sein Lebenswerk ausgezeichnet, als erfolgreichster Amiga-Künstler aller Zeiten.

Auch in den 2000er Jahren blieb er auf der Bühne und im Fernsehen präsent. 2005 sang er das Kinderlied „Komm wir malen eine Sonne” zusammen mit Bürger Lars Dietrich und Star-Search-Gewinner Daniel erneut ein. 2008 hatte er einen Gastauftritt als Rockmusiker in der ARD-Serie „In aller Freundschaft”. 2017 wurde aus dem Admiralspalast in Berlin eine Gala anlässlich seines 55. Berufsjubiläums gesendet. Seit 2021 wird am Boulevardtheater Dresden „Die Frank Schöbel Story” mit Liedern des Sängers aufgeführt. Im selben Jahr bekam er den Smago! Award verliehen. 2022 wurde er zudem mit dem Schlager Radio Ehrenpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Neue Musik gibt es von Frank Schöbel auch im hohen Alter: 2025 erschien die Single „Adler fliegen einsam”, 2026 folgte das Album „Spiel des Lebens”. Er begibt sich außerdem alljährlich auf große Weihnachtstournee durch Ostdeutschland. Seine Karriere umfasst damit mehr als sechs Jahrzehnte – vom ersten Auftritt 1962 bis zu neuen Veröffentlichungen im Jahr 2026. Insgesamt hat er im Laufe seiner Karriere rund 550 Titel interpretiert und über 300 Titel komponiert, wie Nachschlagewerke zu seinem Werk festhalten.

Privatleben von Frank Schöbel

Ab Mitte der 1970er Jahre lebte er mit Aurora Lacasa zusammen. Aus dieser Beziehung gingen die beiden Töchter Dominique Lacasa, geboren 1976, und Odette Lacasa, geboren 1978, hervor. Dominique ist ebenfalls als Sängerin erfolgreich. Verheiratet war er mit Aurora Lacasa nie. Sie trennten sich 1996. Im Jahr 2002 wurde seine Tochter Liv Cosma geboren. 1998 erschien seine Autobiografie „Frank und frei” im Verlag Das Neue Berlin.

Er lebt in Berlin-Mahlsdorf, wo er sich ein kleines Tonstudio eingerichtet hat. Er spielt in der Ü-70-Fußballmannschaft des BSV Eintracht Mahlsdorf. Auch das zeigt: Der Sänger, der 1974 bei der WM-Eröffnung sang, ist dem Fußball bis heute treu geblieben – nur eben inzwischen auf dem Platz der Seniorenmannschaft statt im Frankfurter Waldstadion.

Die größten Hits und Alben von Frank Schöbel

Die Diskografie von Frank Schöbel umfasst mehr als 30 Alben. Zu den wichtigsten gehören „Wie ein Stern” (1972), „Hallo Dolly” (1972), „Frank Schöbel” (1973), „Komm wir malen eine Sonne” (1975), „Weihnachten in Familie” (1985), „Fröhliche Weihnachten in Familie” (1994), „Lieder meines Lebens” (2012), „Sternenzeiten” (2014) und „Spiel des Lebens” (2026). Als Singles prägten vor allem „Looky-Looky” (1964), „Wie ein Stern” (1971), „Gold in deinen Augen” (1971), „Ich geh’ vom Nordpol zum Südpol” (1973) und „Wir brauchen keine Lügen mehr” (1989) seine Karriere. Einen Überblick über alle Alben, Singles und Chartplatzierungen bietet die deutsche Wikipedia-Seite über den Sänger.

Zehnmal wurde er vom Publikum zum Fernsehliebling gewählt, zweimal gewann er mit Chris Doerk den Schlagerwettbewerb der DDR, und seine LP „Weihnachten in Familie” ist bis heute der meistverkaufte Tonträger in der Geschichte des DDR-Labels Amiga. Diese Zahlen zeigen, warum er als einer der erfolgreichsten Interpreten der DDR gilt – und warum sein Name auch Jahrzehnte nach dem Mauerfall noch für volle Konzertsäle und hohe Einschaltquoten steht.

Fazit: Frank Schöbel bleibt der Weihnachtsmann des MDR

Er ist weit mehr als ein Schlagerstar der DDR: Er ist ein Stück deutsche Fernsehgeschichte. Vom ersten Hit „Looky, Looky” 1964 über den Durchbruch mit „Wie ein Stern” 1971 bis zur Weihnachtstradition im MDR hat er jede Phase seiner über 60-jährigen Karriere selbst geprägt. Am 25. Dezember 2026 um 21.45 Uhr zeigt der MDR noch einmal die schönsten Momente mit ihm – mitten in der laufenden Helene Fischer Show im ZDF. Ob die nostalgische MDR-Kost gegen die große ZDF-Show bestehen kann, werden die Quoten zeigen. Sicher ist schon jetzt: Für viele Zuschauer gehört er zu Weihnachten einfach dazu. Weitere aktuelle Entwicklungen finden Sie in unserer Biographie-Kategorie und auf der Startseite von How Magazin.

Häufige Fragen zu Frank Schöbel

Wer ist Frank Schöbel?

Frank Schöbel, vollständig Frank-Lothar Schöbel, ist ein deutscher Schlagersänger, Komponist und Fernsehmoderator, der am 11. Dezember 1942 in Leipzig geboren wurde. Er zählte zu den erfolgreichsten Interpreten der DDR und ist bis heute als Sänger und Entertainer aktiv.

Wann läuft Frank Schöbel an Weihnachten 2026 im Fernsehen?

Am 25. Dezember 2026 zeigt der MDR um 21.45 Uhr die schönsten Momente aus „Fröhliche Weihnachten mit Frank“ – eine Wiederholung der Ausgabe von 2020. Parallel läuft im ZDF ab 20.15 Uhr „Die Helene Fischer Show“.

Was ist der größte Hit von Frank Schöbel?

Sein größter Hit ist „Wie ein Stern“ aus dem Jahr 1971. Das ostdeutsche Label Amiga verkaufte 400.000 Singles, das westdeutsche Label Philips über 150.000. In der Bundesrepublik erreichte das Lied Platz 37 der Singlecharts.

Wie alt ist Frank Schöbel?

Er wurde am 11. Dezember 1942 in Leipzig geboren. Er ist im November 2026 83 Jahre alt und wird am 11. Dezember 2026 84 Jahre alt.

Warum ist „Weihnachten in Familie“ so erfolgreich?

Die LP „Weihnachten in Familie“ nahm er 1985 gemeinsam mit Aurora Lacasa und den beiden Töchtern Dominique und Odette auf. Sie gilt als das meistverkaufte Album der DDR-Musikgeschichte – über zwei Millionen Exemplare wurden bis 2019 verkauft.

War Frank Schöbel mit Chris Doerk verheiratet?

Ja, Er war von 1966 bis 1974 mit der Schlagersängerin Chris Doerk verheiratet. Gemeinsam bildeten sie das Duo Chris und Frank und gewannen zweimal den Schlagerwettbewerb der DDR. Aus der Ehe ging der Sohn Alexander hervor.