Wenn im Sommer die Temperaturen steigen und die Hitze überall eindringt, dann versprechen Klimaanlagen die ersehnte Abkühlung. Während sie in Autos bereits weit verbreitet sind, fragen sich die Menschen noch immer: Ist eine Klimaanlage ungesund? Darum wird es Zeit, einmal einen Blick auf die Klimaanlagen und deren Auswirkung auf die Gesundheit zu werfen.
Die Vorteile der Klimaanlagen für die Gesundheit
Ja, Klimaanalagen haben zu allererst einmal Vorteile für die eigene Gesundheit. Sie schützen vor Erkrankungen, die mit der Hitze in Verbindung stehen, durch sie hervorgerufen oder verstärkt werden. Dazu gehören Kreislaufprobleme und Hitzschlag. Das ist besonders für ältere Menschen, Kinder und für chronisch Kranke besonders wichtig.
Dazu kommt, dass moderne Klimaanlagen über ein gutes Filtersystem verfügen. Damit filtern sie Pollen, Staub und andere Belastungen aus der Raumluft. Das hilft zum Beispiel Menschen mit Allergien. Auch reguliert die Klimaanlage daheim die Luftfeuchtigkeit, was der Bildung von Schimmel und der Ansiedlung von Hausstaubmilben entgegenwirkt, die beide ebenfalls gesundheitliche Probleme verursachen können.
Die potentiellen Gesundheitsrisiken der Klimaanlagen
Neben den Vorteilen gibt es aber auch Nachteile, wenn es um Klimaanlagen und Gesundheit geht. Eine der typischen Beschwerden, die auftreten, ist die Austrocknung der Schleimhäute. Klimaanlagen reduzieren die Feuchtigkeit in der Luft. Das führt zu trockenen Augen, Nasen und Rachen. Einige Leute, die sich über viele Stunden in einem klimatisierten Raum aufhalten, beklagen sich über Kopfschmerzen, Kratzen im Hals und Müdigkeit.
Problematisch wird es, wenn die Unterschiede zwischen der Außen- und der Innentemperatur zu groß werden. Hier belastet der Wechsel zwischen beiden den Kreislauf und das Immunsystem. Die Folge sind Erkältungen bzw. Erkältungssymptome. Daher ist die Empfehlung der Medizin, den Unterschied zwischen Innen- und Außentemperatur auf 6 Grad zu begrenzen.
Ein weiteres Problem sind Klimaanlagen, die nur schlecht gewartet werden. Verdreckte Filter und feuchte Kühleinheiten sind der perfekte Nährboden für Schimmelpilze, Bakterien und andere Krankheitserreger. Diese gelangen dann in die Atemluft und verursachen Erkrankungen, wie die „Legionärskrankheit“ und sogar Lungenentzündungen.
Die Klimaanlage im Schlafzimmer: Ungesund oder eine Hilfe
Eine kühle Umgebung ist hilfreich für den Schlaf. Das zeigt sich besonders in heißen Sommernächten, wenn die Abkühlung mit der Klimaanlage äußerst willkommen ist. Tatsächlich verbessert eine moderate Kühlung die Schlafqualität durchaus. Unser Köper kommt besser zur Ruhe und wir gleiten leichter in den Zustand des Schlafens. Die ideale Schlaftemperatur bewegt sich zwischen 16 und 19 Grad Celsius.
Auf der anderen Seite kann ein dauerhafter kalter Luftstrom im Nacken- und Schulterbereich zu Verspannungen führen. Trockene Schleimhäute machen sich besonders in der Nacht bemerkbar, wenn die Luftfeuchtigkeit zu niedrig ist. Wer beim Aufwachen eine verstopfte Nase hat, über Halsschmerzen klagt oder mit trockenen Augen kämpft, sollte die Einstellungen der Klimaanlage überprüfen.
Trockenheit durch Klimaanlagen: Die Haut leidet
Ein weiterer Aspekt, der gern unterschätzt wird, wenn es darum geht, ob Klimageräte gesundheitsschädlich sind, sind die Auswirkungen auf die Haut. Die trockene Luft entzieht auch der Haut Feuchtigkeit. Das führt zur Trockenheit und Spannungsgefühlen. Ebenso beschleunigt die Hautalterung.
Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, empfiehlt es sich, eine hochwertige Lotion für trockene Haut zu verwenden. Diese stärkt die Hautbarriere und gleicht den Feuchtigkeitsverlust auf. Wurde sie ohne Tierversuche und für die funktionelle Körperpflege entwickelt, findet auch noch das Gewissen einen gesunden Schlaf.
Praktische Tipps für den Nutzung von Klimaanlagen
Die Klimaanlage hat Nachteile für die Gesundheit. Um diese zu minimieren, gibt es hier einige praktische Tipps:
· Regelmäßige Wartung: Die Filter sollten mindestens alle drei Monate gereinigt und das gesamte System einmal im Jahr vom Fachmann gewartet werden.
· Die richtige Temperatur: Die Differenz zwischen Innen- und Außentemperatur sollte maximal 6 Grad betragen.
· Keine direkten Luftströme: Die Luftauslässe sollten nicht auf eine Person gerichtet sein.
· Mehr Luftfeuchtigkeit: Mittels Wasserschalen oder einem Luftbefeuchter sollten die Luftfeuchtigkeit auf 40 bis 60% gehalten werden.
· Intensive Hautpflege: Mit Feuchtigkeitscremes, wie sie sich zum Beispiel bei thebodiq.com finden lässt, kann der Feuchtigkeitshaushalt der Haut unterstützt werden.
· Viel trinken: Wer ausreichend Wasser trinkt, versorgt seine Haut von innen heraus mit Feuchtigkeit und verhindert so das Austrocknen.
Fazit
Klimaanlagen sind gut für die Gesundheit, sie bringen aber auch Nachteile. Um die Nachteile zu minimieren und die Vorteile zu nutzen, sollten sie mit Versand genutzt werden. Dazu gehört, dass dir richtige Temperatur gewählt, direkte Luftströme vermieden und die Haut mit Feuchtigkeitscreme unterstützt wird. Wer diese und die anderen angesprochenen Tipps beherzigt, wird mit der Klimaanlage gut durch den Sommer und auch gut in den Schlaf kommen.

